Pilates in der Schwangerschaft – was geht, was nicht? Hier erfährst du die Vorteile, geeignete Übungen je Trimester, was du vermeiden solltest und den wichtigen Hinweis auf Rücksprache mit Hebamme oder Ärztin.

Vorteile von Pilates in der Schwangerschaft
- Rückenentlastung: Stärkt die Rumpfmuskulatur, die den wachsenden Bauch stützt und Rückenbeschwerden lindert.
- Beckenboden: Gezieltes Training unterstützt den Beckenboden und bereitet auf die Geburt vor. Mehr dazu: Pilates und Beckenboden.
- Haltung und Atmung: Verbessert die Haltung und die bewusste Atmung – wertvoll für die Geburt.
Geeignete Übungen je Trimester
1. Trimester
Sanfte Mat-Übungen, Atem- und Zentrierungsarbeit. Vermeide intensive Bauchübungen auf dem Rücken. Höre auf deinen Körper und passe das Tempo an.
2. Trimester
Übungen in Seitenlage und auf allen Vieren sind ideal. Sanfte Brücken, Clam und stehende Übungen. Ab dem 2. Trimester keine Übungen mehr flach auf dem Rücken.
3. Trimester
Fokus auf Beckenboden, Atmung und sanfte Mobilisation. Übergänge zur Geburtsvorbereitung. Vermeide tiefe Beugungen und starke Belastungen.

Was du vermeiden solltest
Keine Übungen flach auf dem Rücken ab dem 2. Trimester, keine tiefen Bauchpressen, keine starken Drehungen oder Drehungen mit Rotation, keine Hohlkreuz-betonten Übungen. Vermeide Überhitzung und starke Belastung. Wichtig: sprich vor Trainingsbeginn mit deiner Hebamme oder Ärztin.

🧘 30-Sekunden-Selbsttest: Ruhig-Stehen-Test
Lass uns 30 Sekunden ehrlich mit deinem Körper sein.
So geht's: Stell dich hin, Knie weich, Bauch locker, atme ruhig – und bleib 60 Sekunden so stehen.
Signal: Wenn du ständig irgendwo festhältst, wippst oder kippst, fehlt dir innere Stabilität.
Wenn du bei einem Punkt innerlich nickst, dann ist das kein Zufall. Dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
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