Die Häufigkeit deines Trainings bestimmt maßgeblich deinen Erfolg. Doch "viel hilft viel" gilt im Pilates nicht. Es geht um die richtige Dosis für deinen Körper.
Die ideale Frequenz
Joseph Pilates empfahl ursprünglich, seine Methode mindestens viermal pro Woche zu praktizieren. Für den modernen Menschen ist das oft eine Herausforderung. Die Wissenschaft und heutige Experten haben eine differenziertere Sichtweise entwickelt.
Empfehlungen nach Zielen:
- Für Anfänger (1-2x pro Woche): Zu Beginn muss der Körper die neuen Bewegungsmuster erlernen. Zwei Einheiten pro Woche geben dem Nervensystem Zeit, die neuromuskulären Verbindungen aufzubauen, ohne zu überlasten.
- Für sichtbare Transformation (3-4x pro Woche): Wenn du deine Haltung nachhaltig verändern, den Rumpf straffen und an Flexibilität gewinnen willst, sind drei bis vier Einheiten à 30-45 Minuten der Sweet Spot.
- Als Ergänzungstraining (1-2x pro Woche): Läufer, Kraftsportler oder Tennisspieler profitieren enorm von ein bis zwei Pilates-Einheiten pro Woche, um Dysbalancen auszugleichen und Verletzungen vorzubeugen.
Höre auf deinen Körper
Wichtiger als eine starre Zahl ist die Konsistenz. Es ist besser, über Jahre hinweg verlässlich zweimal pro Woche zu trainieren, als nach einem Monat mit fünf Einheiten pro Woche im Burnout zu landen. Finde einen Rhythmus, den du mühelos in deinen Alltag integrieren kannst.
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